Leitstoff, Leitstoffreaktion und Messung von Leitstoffreaktion der Umgebungsluft .

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München , die Müllkippe der Nation


Lautlos, unsichtbar und geruchlos kommt das Gift !
Die Bevölkerung wird von professionellen Luftverschmutzern vermutlich aus niedriger Profitgier seit vielen Jahren schleichend vergiftet. Die bayerische Regierung schaut weg.


In der Bevölkerung ist die Vorstellung weit verbreitet, vornehmlich Autoabgase seien für eine Verschmutzung der Umgebungsluft verantwortlich. Diese Vorstellung ist jedoch einfach und pauschal. Inzwischen sind unsere Autos mit sehr effektiven Abgasfiltern ausgestattet. Wer privat oder beruflich eigene Luftschadstoffmessungen durchführt, wird sicher schon lange folgendes bemerkt haben. Die örtlich oft extrem hohe Verschmutzung der Umgebungsluft  ist durch Autos allein nicht glaubhaft zu machen. Ein sehr großer Anteil der Schadstoffe in der Umgebungsluft muss woanders herkommen. Richte ich mein Augenmerk also nicht allein nur auf das Auto , dann rücken plötzlich mögliche professionelle industrielle Verschmutzer an das Tageslicht und mit Schwergewicht in den Vordergrund meiner Aufmerksamkeit.  Ein Beispiel sind...

Heizwerk München Perlach Heizwerk München Perlach

Heizwerke München
Anwohner und Bürgermeister glauben offenbar daran das aus den Röhren saubere Luft raus kommt.

Heizwerk München Perlach
Heizwerktürme werfen ihre Schatten auf München

Ein fast verstecktes kleines Heizwerk in München  Ein fast verstecktes kleines Heizwerk in München  Ein fast verstecktes kleines Heizwerk in München
Es existieren sogar sehr kleine, fast versteckte Heizwerke innerhalb der Stadt
Die Menschen in der Umgebung befinden sich mit offenen Augen im Tiefschlaf.
Sie verstehen nicht das
aus diesen Röhren der Heizwerke hier regelmäßig feinster Müll
mit verschiedensten Giftstoffen in die Atemluft der Umgebung verteilt wird.

Häufig sind Leitstoffe in der Luft sogar in sehr hohen Konzentrationen unsichtbar und geruchlos. Sie können jedoch ausgesprochen gesundheitsschädlich sein. Gesunde saubere Luft zeigt keine LeitstoffreaktionMessungen einer Leitstoffreaktion von Umgebungsluft liefert deshalb eine Aussage über den Verschmutzungsgrad der Luft. Das Messverfahren ist technisch vergleichsweise einfach realisierbar und ermöglicht mit einfachen Mitteln sensible Ergebnisse. Ich gebe hier eine ausführliche technische Beschreibung und einen Bericht über meine mehrjährigen Erfahrungen mit diesem Messverfahren. Von einigen bemerkenswerten Beobachtungen wird berichtet.
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Wegen ständig wiederkehrender gesundheitlicher Beeinträchtigungen hatte ich schon vor Jahren angefangen, in meiner Umgebung nach giftigen Belastungen zu suchen.

Menschen klagen über regelmässig wiederkehrende Schmerzen, laufen zum Hausarzt und lassen sich Schmerzmittel verschreiben. 

Kaum jemandem scheint bewusst zu sein, das Schmerzen ein Warnsignal für schleichende Vergiftungen sein kann.


radioaktive Strahlenmesswerte in München
Bild0: Belastung der Umgebungsluft mit Leitstoffen.
Langzeitaufzeichnung einer Leitstoffreaktion als Mass für den Vergiftungsgrad der Umgebungsluft,
Messstelle München Ost. Aufzeichnungen seit Januar 2006 .


Leitstoffreaktion der Umgebungsluft in München Ost ...

-->  Verlauf aktueller Monat und Historie



Bild0a: Leitstoffreaktion der Umgebungsluft in München, zeitlicher Verlauf aktueller Monat

Plastikmüll darf auf keinen Fall in die Müllverbrennung hineingeraten und muss vorher aussortiert werden.
Auch erscheint die Wartung unserer Müllverbrennungsanlagen ungenügend.
Im zeitlichen Verlauf der Leitstoffreaktion Bild0a (aktueller Monat) sowie historischer Aufzeichnungen ist erkennbar : Abgasfilter werden schon ab dem zweiten Tag Betrieb wieder durchlässig für Schadstoffe. Eine Wartung der Anlagen erfolgt häufig jedoch erst nach Wochen.


Plastikmüll kann extrem lebensfeindlich sein.
Nicht nur im Meer sondern auch in der Müllverbrennung !
Heizwerk München Perlach
Bei der Verbrennung von Plastik entstehen sehr giftige, geruchlose und unsichtbare Stoffe. Diese geraten in die Umgebungsluft und führen schon in geringster Konzentration zu Gesundheitsschäden bei Mensch und Tier.
Als extrem gesundheitsschädlich gilt PVC.
Dieses brennt mit gelber, stark rußender Flamme und erlischt ohne weitere externe Beflammung schnell. Die Verbrennung von Plastik setzt Chlor frei und hinterlaesst Schwermetalle in der Asche. Bei der Verbrennung von PVC-Kunststoffen entstehen Chlorwasserstoff, Dioxine und auch Aromaten. PVC verursacht von der Produktion bis zur Entsorgung gravierende Gesundheits- und Umweltprobleme. So gibt Weich-PVC gesundheitsschädliche Weichmacher ab. Das Recycling ist durch die Vielzahl der Zusatzstoffe problematisch, bei der Verbrennung können giftige Dioxine entstehen.  Beispiel für Produkte aus PVC : Abflussrohre, Fensterprofile, Bodenbeläge, Kinderspielzeug, Einkaufstaschen, Schläuche, Kunstleder, Vinyl-Tapeten, Dachbahnen, Schwimmreifen, Dichtungen u.v.m.  

Samstag
11.März 2017
München

Liebe Leser und Leserinnen,                                                                                  11.03.2017

 

In den vergangenen ein bis zwei Monaten sieht es so aus als sei die Umgebungsluft in München etwas

geringer mit Giftstoffen belastet als wie es üblich war in den vorausgegangenen Jahren.

Es scheint sich also etwas zu tun. Bleibt zu hoffen, das ein e Verbesserung auch Bestand haben kann.

 

 

Doch nun eine WARNUNG !!

Es gibt jedoch auch weniger erfreuliches zu Berichten. Manchmal werden auch sehr kurze Vergiftungen der Luft wahrgenommen. Diese können auf einen sehr kurzen Zeitraum begrenzt sein. So kam es gestern in der Nacht vom 10.März auf den 11.März etwa um 23h zu einer fast unbedeutend erscheinenden kurzen Anhebung in den Messwerten der Luftleitstoffreaktion, welche auf eine Giftwolke deutet die etwa um Mitternacht vom 10.03.17 auf den 11.03.17 durch München zog. Mit recht ordentlicher Wirkung.

Wer also im LAufe der Nacht oder heute im Laufe des Vormittags über gesundheitsbeschwerden wieKopfweh, Übelkeit oder auch eine merkwürdige Leistungsschwäche oder ungewohnte Müdigkeit etc. zu klagen hatte, braucht sich nicht zu wundern.

 

Ich selber hatte es heute Morgen noch vor dem Aufstehen gemerkt eine typische Kopfschmerzattake hat mich geplagt. Inzwischen sind mir hier schon Nuancen an Unterschieden bekannt. Es kann stechende Schmerzen geben, ziehende Schmerzen oder leicht drückende Schmerzen. von kurzer oder längerer Dauer. Auch ist es sehr verschieden, wie sich der Schmerz bemerkbar macht. Es kann ganz harmlos erscheinend beginnen und sich über Stunden langsam steigern, wobei es zu keinem Zeitpunkt absehbar ist, wann das Maximum des Schmerzens eintreten wird, also die Uhrzeit ab wann der Körper beginnt das eingeatmete Gift wieder abzubauen und aus dem Körper heraus zu bringen.  Je nach Art des Giftes kann das meiner Erfahrung wenige Stunden sein bis zu zwei Tagen !!

 

Heute hat es einige Stunden gedauert. Das ist ja sogar noch vergleichsweise angenehm . NA ja wenn ich mir erlaube dabei überhaupt das Wort "angenehm" in den Mund zu nehmen.

 

Witzig ist,das die Menschen sich in diesem Falle offenbar auch der Gefahr, die von Müllverbrennungsanlagen ausgehen nicht bewust zu sein scheinen. In einer Zeit wo ständig vor Terrorangriffen berichtet wird.

 

Um was handelt es sich denn bei diesen Giftgaswolken. Also ich empfinde diese immer mal wieder auftetenden Vergiftungen in der Luft durchaus als terroristische Angriffe auf die Gesundheit der Bevölkerung.

 

Das ganze ist alles andere als harmlos. Für mich sieht es fast so ausals könnte es sich auch um Experimente mit den Menschen handeln  Z.B. um  Fragen zu beantworten : Welche Mengen eines bestimmten Giftstoffes kann man in den Müll geben 

, damit die Luft vergiften, ohne das die Bevölkerung nachhaltig beeinträchtigt wird.  Andere Frage welche Menge eines Kampfgiftstoffes reicht aus um die Menschen einer Grossstadt stark gesundheitlich zu beeinträchtigen.

 

Fiktive Terroristen könnten einen Kanister gefüllt mit einem geeigneten Giftstoff irgendwo in München in einen Abfalleimer werfen. Sobald der Kanister in die Müllverbrennung kommt, wird der Inhalt über München als Giftgaswolke verteilt. Ganz einfach also eine ganze Großstadt zu eliminieren ?!

 

Was will uns das Lehren :

Alle Müllverbrennungsanlagen müssen umgehend stillgelegt werden. Diese Anlagen sind leicht angreifbar. Es könnte die laufende Müllverbrennungsanlage sehr simpel als eine schmutzige Bombe benutzt werden.

Ein kleiner Behälter gefüllt mit einen geeigneten Kampfgiftstoff irgendwo unbemerkt in den Müll gegeben, kann sehr gefährlich für eine ganze Großstadt werden. 

 

LG

Chetan

Samstag
07.05.2016
München

Heute ein email-Rundschreiben an einige Freunde und Bekannte in aller Welt...

Liebe Freundinnen und Freunde der Meditation,                                                                              07.05.2016

 

sicher haben einige der sensibleren unter euch es auch wieder bemerkt. Seit einigen Tagen ist schon wieder eine massive Vergiftungswelle unserer Athemluft im Umlauf. Vermutlich wurden in einigen Heizwerken der Stadt München gegen Ende vergangener Woche mal wieder die Abgasfilter nicht rechtzeitig ausgetauscht oder ein anderer Defekt ist aufgetreten und konnte nicht rechtzeitig repariert werden.

Die Messgeräte im Sannyas-Meditationszentrum München Deutschland für die Leitstoffreaktion der Umgebungsluft  zeigen tempoäre Spitzenwerte für luftfremde Stoffe in der Athemluft der Umgebung an. Ein im Sannyas Meditationszentrum München Deutschland betriebener Alpha-Detektor der sensibel auf alpha-radioaktive Partikel in der Luft reagiert macht schon seit mehreren Tagen durch rotes Warnlicht auf ungewöhnliche Veränderungen in der Athemluft aufmerksam. Das ist selten so massiv wieder mal.

 

Menschen in der Bevölkerung sind stark betroffen. Es wird inzwischen schon über Übelkeit und fast unerträgliche Kopfschmerzen geklagt. Bis zum Wochenbeginn ist der Spuk vermutlich zunächst wieder zu Ende.

 

Wer den immer wieder auftretenden Vergiftungswellen ausweichen kann ist schon am vergangenen Freitag in die Berge in das Wochenendhaus gereist und verbringt das Wochenende dort in sauberer Bergluft. Die Mehrzahl der Bevölkerung schluckt jedoch nach wie vor brav die vom Arzt verordneten Medikamente Schmerztabeletten oder ist schon so abgestumpft, das lange nichts mehr bemerkt wird, Die Meister im Ignorieren und Verdrängen halt , das macht heutzutage schon die Masse der Bevölkerung aus ! 

 

Mehr über unsere Luft und ernst zu nehmender Messergebnisse der Leitstoffreaktion von Umgebungsluft in München gibt es hier auf dieser WEB Seite zu lesen.

 

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Dies ist eine Mitteilung von :

Chetan Reinhard

Sannyas Meditationszentrum München Deutschland

www.sannyas.de

Tel.: 089-432703

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Dienstag
26.01.2016
München

Seit etwa Mitte des Monats Januar 2016 steigen nun wieder die Messwerte der Luft-Leitstoffreaktion hier im Münchner Osten ganz ordentlich an. Das bedeutet, es werden wieder große Mengen luftfremder Stoffe , in die Umgebungsluft hinein gegeben. 

Wer ist von solchen verbrecherischen Luftvergiftungen am stärksten betroffen. 

Vor allen Dingen vermutlich ältere Menschen. Auch jüngere Menschen, welche sich vornehmlich in der Nähe des Bodens aufhalten (Parterrewohnung) Sehr massiv werden Souterrainwohnungen getroffen. Hier sammelt sich aller Dreck und Gift was schwerer ist als Luft. Also alle Feinstäube, und unsichtbare Giftstoffe die z.B. die Müllverbrennung Filteranlagen passieren können. Dazu gehören auch radioaktive Stoffe , Alpha-Strahler die sich an Feinstäuben anhaften und dadurch lungengängig werden.

Wer in Souterrain dauerhaft wohnt, dürfte sich hier in München spätestens innerhalb etwa 20 Jahren (geschätzt) die Grundlagen für einen Lungenkrebs eingefangen haben. Wohnen in Souterrain ist tödlicher als das Rauchen von Zigarretten. Denn in so einer Wohnung wird die Lunge durch das Athmen der vergifteten alpha-radioaktiver Luft  praktisch während der gesamten Aufenthaltsdauer schwer belastet. Im Vergleich dazu ist gelegentliches rauchen einer Zigarette fast harmlos zu nennen. Lungenkrebs kann bekanntlich heutzutage selbst mittes moderner Schulmedizin-Techniken nicht geheilt werden.     
Hier ist eine Grafik der Messergebnisse über den Januar 2016 festgehalten..

Gut erkennbar, wie die Messwerte für den Verschmutzungsgrad seit etwa Mitte das Monats Tag für Tag wieder ansteigen. Zu Monatsbeginn ab es auch mal eine sehr massive Verschmutzungsphase zwischenden dem 01.Januar 2016 bis zum 06.Januar 2016 .

Es wird nichts anderes übrig bleiben, als nun auch Beschwerdeschreiben an das Bayerische Innenministerium und das Bayerische Umweltministerium zu richten. Nachdem nun klar wird, das mit Beschwerden an die Stadt München und an die Stadtwerke München allein kein nachhaltiger säubernder Effekt erreichbar ist. Vermutlich sitzen die Verbrecher genau in der Politik der Stadt München und im Vorstand der Stadtwerke München und verdienen sich Ihr Schwarzgeld durch Betriebskosten Einsparungen deffekter Heizkraftwerke.

Montag 27.07.2015 München Heute trifft eine Antwort der Stadwerke München vom 22.07.2015 ein. Stadtwerke München weisen etwaige Vergiftungen der Umgebungsluft, ausgehend von ihren Anlagen, höflichst aber mit Entschiedenheit zurück. (Vollständiger Text siehe unten) . Welche andere Antwort ist schon zu erwarten gewesen. So etwas kann schliesslich jeder schreiben. Wenn es die Stadtwerke mit ihren Anlagen nicht sind, wer dann ? Kurzzeitig habe ich ein Telefonat erwogen.  Mich dann allerdings entschlossen, zu schweigen.
Dienstag 07.07.2015 München Seit Anfang des Monats wieder sehr hohe messbare Verunreinigung der Umgebungsluft. Am Montag den 6.7. und Dienstag den 7.07. melden Anwohner in München Ost dann starke Vergiftungserscheinungen. 8.07.2015 : Ich entschliesse ich mich , erneute Beschwerdeschreiben sowohl an die Stadt München zu richten, als auch an die Stadtwerke München GmbH. (Texte siehe unten) Die Beschwerden gehen auf den Postweg als auch per Fax an die Stadtwerke München GmbH als auch an das Rathaus der Stadt München , Marienplatz 8.
Dienstag 02.06.2015 München Messbare Luftverschmutzung im Raum München Ost. Einwohner in München melden extrem starke Vergiftugserscheinungen. Ich entschliesse mich dazu , erneut ein Beschwerdeschreiben an die Stadt München zu senden. (Text siehe unten)


Antwort vom 22.07.2015 , SWM Service GmbH * 80287 München :

Antwort Stadtwerke München vom 22.07.2015Antwort Stadtwerke München vom 22.07.2015

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Mein Schreben vom 08.07.2015 :

Chetan Reinhard , Josephsburgstr. 38 , 81673 München

 

 

 

An

Stadtwerke München GmbH                                                      08.07.2015

 
80287 München

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Am vergangenen Dienstag den 07.07.2015 im Tagesverlauf und in der Nacht vom 07.07.2015 wurden im Raum München Ost starke Vergiftungerscheinungen durch vermutlich mit Ultragiften (Dioxin) sehr hochgradig vergiftete Umgebungsluft wahrgenommen. 

 

Vermutlich werden Vergiftungen der Umgebungsluft im Raume München durch städtische Verbrennungsanlagen oder ungenügend ausgestattete Abgasfilteranlagen bzw. Deffeke in  Abgasfilteranlagen nahegelegener Heizwerke verursacht.

 

Bitte überprüfen Sie ihre städtischen Verbrennungsanlagen auf mögliche Deffekte und Leckagen

 

und unterlassen Sie Vergiftungen der Umgebungsluft.

 

Hochachtungsvoll

Chetan Reinhard

 

 

 

 

 

Verteiler :

Stadtwerke München GmbH 

Stadtverwaltung München

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Chetan Reinhard , Josephsburgstr. 38 , 81673 München

 

 
 

An

Landeshauptstadt München                                                      08.07.2015

Stadtverwaltung

Marienplatz 8
80331 München

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Am vergangenen Dienstag den 07.07.2015 im Tagesverlauf und in der Nacht vom 07.07.2015 wurden im Raum München Ost starke Vergiftungerscheinungen durch vermutlich mit Ultragiften (Dioxin) sehr hochgradig vergiftete Umgebungsluft wahrgenommen. 

 

Vermutlich werden Vergiftungen der Umgebungsluft im Raume München durch städtische Verbrennungsanlagen oder ungenügend ausgestattete Abgasfilteranlagen bzw. Deffeke in  Abgasfilteranlagen nahegelegener Heizwerke verursacht.

Bitte überprüfen Sie ihre städtischen Verbrennungsanlagen auf mögliche Deffekte und Leckagen

 

und unterlassen Sie Vergiftungen der Umgebungsluft.

 

Hochachtungsvoll

Chetan Reinhard

Verteiler :

Stadtwerke München GmbH 

Stadtverwaltung München

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München stinkt zum Himmel

professionelle Luftverschmutzer machen weiter !

Liebe Freunde und Freundinnen der Meditation,                                                                                                                                            09.05.2015



Seit dem Monatsbeginn Mai 2015 wird nun praktisch täglich über Tage wieder ordentlich luftfremde Stoffe in die Luft geblasen. Die Leitstoffreaktion an dem Luft-Messgerät im Sannyas-Meditationszentrum-München zeigt regelmäßig etwa über die Mittagszeit sehr hohe Belastungen der Luft weit über der Nachweisgrenze an. 


Meine Beschwerden an die Stadt München hat offenbar kaum Wirkung gezeigt. Es sieht so aus : Die Luftverpester dürfen leider weiter machen, wie bisher mit ihrem verbrecherischen Werk. 


Es sieht so aus,das immerhin z-Zt. die giftigsten Stoffe ausgelassen werden.  Auch sieht es so aus, das wir z.Zt. über die Nacht in Ruhe gelassen werden , so das uns über Nacht eine Erhohlungspause gegönnt wird.


Ab dem 15 Mai bis Ende Mai ist das Sannyas-Meditationszentrum- München geschlossen.

In dieser Zeit finden dann auch keine Messungen der Umgebungsluft statt. Das Messgerät wird in dieser Zeit nicht betrieben.      


Dies ist eine Mitteilung von:

Chetan Reinhard

Sannys-Meditationszentrum-München-Deutschland

Josephsburgstr. 38

81673 München

Tel.: 089-432703

Leitstoffreaktion der Umgebungsluft in München vom 01. MAi 2015 bis 10 Mai 2015

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Chetan Reinhard , Josephsburgstr. 38 , 81673 München

 

 

 

An

Landeshauptstadt München                                                      20.04.2015

Stadtverwaltung

Marienplatz 8
80331 München

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Am vergangenen Sonntag den 19.04.2015 im Tagesverlauf wurden im Raum München Ost Vergiftungerscheinungen durch vermutlich mit Ultragiften (Dioxin) sehr hochgradig vergiftete Umgebungsluft wahrgenommen. 

 

Möglicherweise werden Vergiftungen der Umgebungsluft im Raume München Ost durch städtische Verbrennungsanlagen oder ungenügend ausgestattete Abgasfilteranlagen bzw. Deffeke in  Abgasfilteranlagen nahegelegener Heizwerke verursacht.

 

Ich bitte um Unterlassung von Vergiftung der Umgebungsluft.

 

Mit freundlichen Grüßen

Chetan Reinhard


Anlage :

Offener Brief and die Stadtverwaltung München vom 30.März 2015



-----Antwort vom 20.04.2015-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Nachricht an das 115 -Service-Center der Landeshauptstadt München.
Ihre E-Mail haben wir an die zuständige Fachdienststelle weitergeleitet, die sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen wird.

Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr 115-Service-Center München


ServiceCenterMünchen

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Am 20.04.2015 08:59, schrieb Chetan@t-online.de:


Offener Brief an die Stadt München  (30.März 2015)

 

Hallo beiliegend eine Mitteilung an die Stadt München

mit der Bitte um Unterlassung von der immer wieder auftretenden schleichenden Vergiftung unserer Athemluft in München durch Unbekannte.

 
-----Original-Nachricht-----

Betreff: [munich-sannyas-list] Giftgas-Wolken in München

Datum: Mon, 30 Mar 2015 10:44:51 +0200

Von: "chetan@t-online.de [munich-sannyas-list]" <munich-sannyas-list@yahoogroups.com>

An: <munich-sannyas-list@yahoogroups.com>

 

 

Hallo alle Zusammen.
Wer gestern über Tag unter starken gesundheitlichen Beschwerden gelitten hat (Betrifft die sensibleren unter uns) braucht sich nicht zu wundern.

Seit Mitternacht den 29.03 bis in die Mittagszeit am 29.03 haben meine Messgeräte wieder mal durchgehend 12 Stunden lang hoch belastete Umgebungsluft (unsere Athemluft) registriert. Ich selber habe mit starken Gesundheitlichen Beschwerden gestern das Bett hüten müssen. Konnte mich kaum bewegen habe kaum Luft gekriegt. Erst seit heute Morgen geht es mir wieder besser. Momentan registrieren die Messgeräte wieder recht saubere Luft hier in der Gegend. Es ist also etwas Erholungszeit uns gegönnt.

Die Schweinerei dieser Verbrecher, die immer wieder die Luft verschmutzen ist nun,das sie mitten In der Nacht, wo die Menschen schlafen und Erholung nötig haben mit Ihrem verbrecherischen Werk beginnen. Das ist wirklich unglaublich, das so etwas möglich ist. NAchts kann ich keine Athemfilter tragen. Das wäre zu unbequem zum Schlafen. Alsowirklich eine Üble Schweinerei diese Vergiftungen der Umgebung mitten in der Nacht.

Wird das Essen vergiftet, dann werden die Täter in einigen Ländern kurzerhand zum Tode verurteilt. Erst kürzlich in China geschehen,nachdem vergiftete Babynahrung gefunden wurde.

Hier zu Lande darf einfach die Athemluft schwer vergiftet werden. Ich selber baue Messgeräte dazu und veröffentliche meine Ergebnisse laufend im WEB.  Das ist schon eine ganze Menge, was getan werden kann. Außerdem habe ich mich immer wieder bei der Stadt beschwert. Leider bin ich zum Detektiv nicht so geeignet. Kann also nicht so einfach herausfinden, wo diese Verbrecher genau sitzen.

Standorte der Luft-Verschmutzer
In München gibt es nicht nur die großen bekannten Heizwerke, sondern offenbar sind auch kleine Heizwerke recht gut versteckt in der Stadt verteilt. Diese fallen kaum auf. Erkennbar jedoch an langen schmalen Schornsteinen die nicht allzuweit über die anliegenden Hausdächer reichen. Deshalb schwer zu finden.

Wer so was in München sieht, bitte dochauch mal Standorte hier posten oder mir per email durchgeben.
Ich könnte dann eine Karte mit den Standorten kleinerer Verbrennungsanlagen ins WEB veröffentlichen.

Wir sollten wirklich was unternehmen, andernfalls werden wir hier in München über die Jahre rücksichtslos schleichend vergiftet. München ist ein schöner Ort. Wir könnten eine gute Luft hier in München haben, wenn diese Täter mal gestoppt werden könnten oder wenigstens mal dazu gebracht werden könnten rücksichtsvoller zu sein.

Liebe Grüße
Chetan. 

Dies ist eine Mitteilung von:
Chetan Reinhard
Sannys-Meditationszentrum-München Deutschland
Sannyas Meditation Zentrum Deutschland


Tel.: 089-432703


Antwort der Stadt München vom 30.03.2015 :

 -----  Die folgende Nachricht wurde im Namen von rgu@muenchen.de automatisch
   -----  in Antwort auf Ihre E-Mail generiert

Ihre E-mail ist bei uns eingegangen und wird an den zuständigen Fachbereich in unserem Hause weitergeleitet. Bitte haben Sie etwas Geduld, bis Sie von dort eine Antwort erhalten. Sollte Ihr Anliegen nicht in unsere Zuständigkeit fallen, werden wir uns für Sie um eine Weiterleitung an eine geeignete Stelle bemühen.
 
--
Mit freundlichen Grüßen
 
Telefonservice RGU
Online - Redaktion
 
Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
Bayerstraße 28a
80335 München
 
Tel.: +49 - 89 - 233 - 9 63 00
Fax: +49 - 89 - 233 - 4 73 05
E-Mail: rgu@muenchen.de
________________________________________________________________________________
Bitte beachten Sie die Hinweise zur elektronischen
Kommunikation mit der Landeshauptstadt München:
http://www.muenchen.de/ekomm


Es folgen nun einige weitere bemerkenswerte Ergebnisse und eine Beschreibung des Messverfahrens :

Nachdem ich mich in den Jahren 2006 und Anfang 2007 aufgrund gesundheitlich sehr relevanter Ergebnisse und Beobachtungen mehrfach beim Landesamt für Umwelt in Augsburg bei Herrn Dr. Ott über den hohen Vergiftungsgrad der Münchener Luft beschwert hatte und dann auch am 08.03.2006  den ungefähren Ausgangsort der Vergiftungswolken etwa innerhalb des Dreiecks Perlach,Ottobrunn, Unterhaching örtlich benennen konnte, gingen dann ab dem Sommer 2007 die Messwerte an meiner Messstelle in München Ost zunächst zurück. Auch gesundheitlich ging es mir in der darauffolgenden Zeit besser. Leider steigen nun seit dem Jahr 2009 die Werte wieder deutlich an. Begleitet von häufigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Auf eine erneute Beschwerde meinerseits beim Landesamt für Umwelt vom 19.Januar 2010 erhielt ich von Herrn Dr. Bernkopf lediglich eine Empfehlung mich wegen meiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen an umweltmedizinische Beratungsstellen zu wenden. Die Messwerte für den Vergiftungsgrad der Münchener Umgebungsluft steigen ungeachtet meiner Beschwerden an das Landesamt für Umwelt seit dem Kalenderjahr 2009 stetig an.  (Siehe Grafik Bild0).  Das bemerkenswerte dabei : Während Abgasfilter im Auto inzwischen auf einem sehr hohen technischen Stand sind, steigt der Verschmutzungsgrad der Umgebungsluft mit einer Zuwchsrate von über 10% pro Jahr an. 
Mein Fazit daraus : Das Auto wird vermutlich der Hauptübeltäter in diesem Falle nicht sein, denn je besser die Abgasfilter im Auto gebaut werden um so weniger Abgas-Dreck sollte das Auto über den Auspuff in die Luft abgeben. Möglich ist auch, das alte Abgasfilter in den Autos auf neue Benzinsorten wenig effektiv sind und inzwischen auch das Auto wieder ein Umweltverschmutzer ersten Ranges geworden ist. Für mich sieht es so aus, das inzwischen jedoch professionelle Luftverschmutzer an ihren industriellen Abgasfilteranlagen einsparen. In der Summe wird die Umgebungsluft nicht sauberer, sondern immer stärker mit Feinstaub, anderen Giften und unbestimmten Stoffen aus z.B. Müllverbrennung und anderen Industrieanlagen belastet werden. Nach meinen privaten Messergebnissen beträgt die durchschnittliche Zuwachsrate der Luftbelastung mit Leitstoffen im Zeitraum zwischen Jahresanfang 2006 bis Jahresanfang 2012 etwa 17% pro Jahr hier in München. Noch im Jahre 2009 traten Maximalwerte der Leitstoffreaktion häufig am frühen Morgen auf (siehe Bild10 unten auf dieser Seite). Inzwischen (Anfag des Jahres 2012) treten weitaus höhere Maximalwerte jedoch regelmässig etwa am frühen Nachmittag um etwa 16h auf (siehe Bild0a und Bild0b). Dies erscheint mir untypisch für Autoverkehr. 

Das defekte oder fehlende Abgasfilter bei der Abgas und Müllentsorgung einen enormen gesundheitlichen Schaden nicht nur für mich , sondern für die gesamte anliegende Bevölkerung nach sich zieht, ist klar.  Noch vor dem Jahr 2009 konnte ich anhand meiner Ergebnisse erkennen, das höchstens etwa einmal pro Woche größere Mengen Müll verbrannt wurden.  Seit einigen Jahren sieht es so aus, das nun schon täglich größere Mengen verbrannt werden. Seit der Nacht vom 14.09.2012 auf den 15.09.2012 habe ich nun sogar schon zweimal täglich (einmal tagsüber und ein zweites mal mitten in der Nacht) eine starke Leitstoffreaktion an meiner Messstelle beobachtet. Dies deutet vermutlich auf zusätzliche Luftverschmutzung aus Heizwerken sogar in der Nacht hier in München. Belastungen mitten in der Nacht dürften besonders gesundheitsschädlich für Anwohner sein, weil Menschen in der Nachtruhe auf ein natürliches Erholungsbedürfniss eingestellt sind. Professionelle Umweltverschmutzer nehmen offensichtlich auf das Erhohlungsbedürfniss der Anwohner wenig Rücksicht. Obwohl von meiner Seite schon seit meheren Jahren auf diese Missstände aufmerksam gemacht wird, durften professionelle Luftverschmutzer jahrelang ungehindert ihr unhygienisches Treiben so lange fortsetzen, bis dann Anfang 2012 in vielen Massenmedien bekannt gemacht wurde, das es an Lufthygiene nicht nur in München allein, sondern in ganz Deutschland mangelt.

Dicke Luft in Deutschland !

prompt reagieren auf Zeitungsmeldungen offenbar auch professionelle Umweltverschmutzer und es sanken ab dem 20. Februar 2012 dann sogar meine Messwerte für die Leitstoffreaktion der Umgebungsluft hier in München geringfügig ab.
Verlauf der Luft-Leitstoffreaktion im Monat Februar 2012 in München
Bild0b : Verlauf der Luft-Leitstoffreaktion im Februar 2012 in München

Dann etwa seit August 2012 sanken Aktuelle Messwerte in München Ost
(Siehe oben Leitstoffreaktion der Umgebungsluft  Aktuelle Messwerte in München Ost) stetig nach unten in Richtung eines Grenzbereiches.
(Siehe :
Bild0: Belastung der Umgebungsluft mit Leitstoffen.)  Dann etwa seit Beginn des Monat Oktober 2012 beobachtete ich alle relevanten Werte unterhalb dieser Grenze. Seit etwa Januar 2013 gibt es leider wieder leicht erhöhte Messwerte mit immer wieder auftretenden Grenzwertverletzungen.  Das Betreiben einer oder mehrerer privater Beobachtungsstationen und eine regelmäßige Veröffentlichung deren Messergebnisse erscheint mir unverzichtbar.

Im Zeitalter der Atomkraft und wegen dem bekannt werden von Unfällen mit radioaktiven Stoffen erscheint mir auch die Kontrolle von Radioaktivität der Umgebungsluft sinnvoll. Nicht nur Unfälle erzeugen erhöhte Radioaktivität. In der Bevölkerung ist kaum bekannt, das praktisch durch alle Verbrennungskraftwerke große Mengen radioaktiver Stoffe in die Umwelt geraten. In der Regel sind dies natürliche radioaktive Stoffe sog. "NORM-Stoffe" (Radium, Uran, Thorium, Polonium u.a.) , welche im Erdinnern lagern, jedoch zusammen mit den geförderten Brennstoffen aus dem Erdinnern in ungeahnt großen Mengen an die Erdoberfläche geraten und hier seit langem unkontrolliert und flächendeckend verteilt werden. Offenbar haben alle Energieerzeuger aus Verbrennungsanlagen schon lange mit radioaktiven Stoffen zu tun, jedoch in der Öffentlichkeit wird dies von den energieerzeugenden Unternehmen verschwiegen und die Wahrnehmung der Bevölkerung wird allein auf den Nutzen dieser Energieerzeugung gelenkt. Eine Kehrseite wird nicht benannt.

  radioaktiver Feinstaub  
 
Aus Heizwerken treten radioaktive Stoffe aus.

Riesige radioaktive Feinstaubwolken ziehen mitten durch München hindurch !
Doch nicht nur das : Sie entstehen vermutlich mitten in München !

 
Aufschlussreich darüber hat gegeben ein Vergleich von Messwertaufzeichnungen aus meiner Luft-Leitstoffreaktion mit Messwertaufzeichnungen aus meinen Radioaktivitätsmessungen.  So gab es an den Tagen zwischen dem 18 Juli 2012 bis 20. Juli 2012 deutlich erkennbare Anhebungen der Messwerte aus der Luft-Leitstoffreaktion, welche auf eine Gaswolke deutet, die leitfähige Substanzen und verunreinigende Partikel mitgetragen haben muss. Diese gehören nicht in die Athemluft hinein. Entsprechende Abbildungen in einer Messwertreihe für die Leitstoffreaktion der Umgebungsluft sind zu erkennen in der folgenden Grafik :

Bild0b : Verlauf der Leitstoffreaktion der Umgebungsluft im Juli 2012 in München

Das die erzeugende Gaswolke auch hochradioaktiv gewesen sein muss geht aus Vergleichen mit den Aufzeichnungen aus Messergebnissen meines Alpha-Strahlendetektors hervor. Genau über die Tage zwischen dem 18. Juli bis 20. Juli sind ebenfalls signifikante Anhebung der Strahlenmesswerte meines Alpha-Detektors erkennbar, mit welchem ich die Umgebungsluft hier am Ort auf Radioaktivität beobachte. 
An diesen Tagen folgt die Messreihe der Leitstoffreaktion sowie die davon unabhängige Aufzeichnung meines Alpha-Strahlendetektors exakt dem selben auffälligen Muster. Siehe folgendes Bild :
 

Bild0c: Verlauf Alpha-Strahlenmesswerte in der Umgebungsluft München (Kalenderjahr 2012 , Jahrestag 182 bis 211)
Es ist deutlich erkennbar auch in diesen Aufzeichnungen der Alpha-Strahlenmesswerte aus der Umgebunsluft in München signifikante Abbildungen (Alpha - aktives Gas) zwischen dem 199 Jahrestag 2012 (17.Juli 2012) bis zum Jahrestag 202 im Kalenderjahr 2012 (20.Juli 2012) .  Die sehr auffällige zeitgleiche Übereinstimmung mit meinen Aufzeichnungen aus der Leitstoffreaktion der Umgebungsluft in München mit diesen Messergebnissen der Radioaktivität macht mir bewust, das ein Luftverschmutzer in der Nähe meiner Messstelle nach wie vor aktiv sein muss.  Die Verunreinigung der Umgebungsluft mit Leitstoffen geht offenbar zeitgleich einher mit Verunreinigungen durch Alpha-radioaktive Partikel , Substanzen oder Gas, welche in der Athemluft mitgetragen werden.  Die übereinstimmenden Abbildungen aus den Messergebnissen habe ich im Bild0b sowie Bild0c mit rotem Pfeil markiert.  Möglicherweise wiederholen sich diese Beobachtungen in regelmäßigen oder unregelmäßigen Zeitabständen.  Wegen dieser alarmierenden Erkenntnisse habe ich mich dann am 02. August 2012 mit einem email-Schreiben an die Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt gewendet und auf meine Beobachtung aufmerksam gemacht.  

Eine Gesamtaufzeichnung der Radioaktivität in der Umgebungsluft München,
gemessen mit einem Alpha-Detektor zeigt das folgende Bild.

 
Bild0d: Verlauf Alpha-Strahlenmesswerte in der Umgebungsluft München (Gesamtaufzeichnung)
Erkennungsgrenze und Nachweisgrenze der Alpha-Messergebnisse werden häufig überschritten. Dies ist ein Anzeichen dafür, das NORM-Stoffe hier in München möglicherweise auch in die Müllverbrennung hineingeraten und dort vermutlich häufig unkontrolliert entsorgt werden. Dadurch entsteht radioaktiver Feinstaub und Fallout. Als Folge davon übersteigt die spezifische Aktivität der Radionuklide die geogenen Hintergrundwerte. Mir wurde berichtet : An Feinstäuben binden sich hervorragend Radon-Folgeprodukte (das sind radioaktive Stoffe) und werden somit lungengängig. Dieser radioaktiv kontaminierte Staub wird als ein Baustein der Lungenkrebsentstehung angesehen. Vor einigen Jahren wurde durch Reportagen des Wirtschaftsredakteurs Jürgen Dröscher öffentlich bekannt, das radioaktive NORM-Stoffe mit der Förderung fossiler Brennstoffe aus dem Erdinnern an die Oberfläche der Erde gelangen. Vermutlich entsteht ein ansteigender Trend der Alpha-Strahlen-Belastung in der Umgebungsluft München (siehe Bild0d) durch immer wieder mal unkontrolliert entsorgte radioaktiv belastete NORM-Stoffe. Auch in Baustoffe für den Hausbau werden häufig ortsfremde radioaktive Stoffe untergemischt, welche nicht aus dem örtlichen Baugrund stammen. Radongas aus Uran-, Thorium und Radium strömt dann aus kontaminierten Hauswänden in die Wohnräume hinein und das Radongas kann sich in ungenügend belüfteten Wohnräumen sehr stark ansammeln.    

In diesem Zusammenhang ebenfalls sehr aufschlussreich sind  Beobachtungen der Radioaktiven Hintergrundstrahlung.
Mit der Luft wird radioaktiver Staub angeweht, welcher vermutlich aus privaten Heizanlagen und nahegelegenen Heizwerken stammt. Während der kalten Wintermonate steigen Messwerte der radioaktiven Hintergrundstrahlung regelmässig an. Anhand einer statistischen Nachweismethode (Dynamische Signifikanzabschätzung) lässt sich durch Beobachtung und Auswertung der Hintergrundstrahlung (Äquivalentdosisleistung) zeigen, das seit etwa Mitte des Jahres 2008 die Radioaktivität in der Umgebung München sich sehr auffällig verändert. Es wird an meiner Messselle Alpha- Beta- und Gamma-Strahlung  registriert.  Die Warnstufe2  Ws2 (siehe Bild1a) wird seit Mitte Kalenderjahr 2008 in unregelmäßigen Zeitabständen sehr häufig ausgelöst. Im August 2012 (innerhalb der 33.Kalenderwoche 2012) ist nun sogar erstmalig seit Beginn der Aufzeichnungen am 17.11.2003 ein aus den Messdaten abgeleitetes Warnsignal  Ws3  (Warnstufe3) ausgelöst worden !  (siehe Bild1a) :   
radioaktive Strahlenmesswerte in München
Bild1a: Verlauf der dynamischen Signifikanzabschätzung beobachtet an meiner Alpha-Beta-Gamma-Rate Messstelle in München
Anhand dieser Grafik ist seit Anfang des Jahres 2009 eine Veränderung der Dynamik in den Strahlenmesswerten an dieser Messstelle beobachtbar. Die Verteilung der grundliegenden Messwerte weicht seitdem von einer unauffälligen Poisson-Verteilung sehr stark ab. Dies deutet auf eine Zunahme luftfremder Stoffe hin, welche die Umgebung unnatürlich hoch mit radioaktiven Stoffen belasten. An dieser Messstelle wird mit einem Endfensterzählrohr (LND712) gemessen, welches für Alpha-Beta-Gamma-Strahlung sensibel ist. Eine beginnende Kontamination der Umgebung mit radioaktiven Stoffen, einer oder mehrerer dieser drei Strahlungsarten, ist anhand der Ergebnisse erkennbar. Warnsignale Ws2 werden seit 2009 häufig ausgelöst. Das sehr hoch alarmierende Warnsignal Ws3 erstmalig im August 2012. Näheres dazu auf folgender WEB-Seite : http://www.chetan.homepage.t-online.de/sonstig/gamma.htm




Je mehr der Privatverbraucher für eine saubere Umwelt ausgibt, desto weniger hat es offenbar die Industrie nötig in Abgasfilter ihrer Anlagen zu investieren. Mir fällt auf, das auch Insekten Probleme haben mit verschmutzter Luft. Seitdem hier im Osten Münchens das Heizwerk für hohe Luftbelastung sorgt, beobachte ich im Sommer kaum noch Bienen. Ich kann mich noch gut daran erinneren wie noch vor dem Jahr 2002 nach dem öffnen einer Flasche zuckerhaltiger Limonade auf meinem Balkon hier in Osten von München innerhalb von fünf bis zehn Minuten die ersten Bienen angeflogen kamen.

 

Inzwischen kann ich lange auf die Bienen warten.
Möglicherweise werden Bienen durch Belastung der Luft, anfällig für Krankheiten und sind in dieser Gegend um das Heizwerk München Ost inzwischen ausgestorben.

  Damit es mir nicht so ergeht wie unseren Bienen...Jogging ohne Reue durch unsere Parkanlagen in München  Damit es mir nicht so ergeht wie unseren Bienen...Jogging ohne Reue durch unsere Parkanlagen in München  Damit es mir nicht so ergeht wie unseren Bienen...Jogging ohne Reue durch unsere Parkanlagen in München


Damit es mir nicht so ergeht wie unseren Bienen, pflege ich bei Verdacht auf  Grenzwert- überschreitender Leitstoffreaktion der Umgebungsluft (aktuelle Werte siehe Tabelle1 oben)  meinen Jogging Sport mit einem Atemschutz.

Bild1b: Jogging ohne Reue durch unsere Parkanlage im Osten von München


Messung der Luftverschmutzung mittels Leitstoffreaktion

Anfang mit einem selbst gebasteltem Messgerät und anschließend laufende Messungen seit dem Jahre 2006...

Geschrieben von Che am 30. Mai 2007 09:19:33:

Guten Tag.

Wegen ständig wiederkehrender gesundheitlicher Beeinträchtigungen (Kopfschmerzen) hatte ich schon vor Jahren angefangen, in meiner Umgebung nach giftigen Belastungen zu suchen.

Viele Menschen klagen über regelmässig wiederkehrende Kopfschmerzen. Laufen zum Hausarzt und lassen sich Kopfschmerzpillen verschreiben. Kaum jemandem scheint bewusst zu werden, das Kopfschmerzen auch eine Folge von schleichenden Vergiftungen sein können.

Doch genau dies war vor vielen Jahren der erste Gedanke, der sich mir aufdrängte. So begann ich, mir Massnahmen zu überlegen, giftige Belastungen aus Nahrung , Wasser Luft usw. zu kontrollieren und zu vermeiden.

Untersuchungen und filten des Trinkwassers war der Anfang. Umstellungen der Ernährungsgewohnheiten folgten mit ersten Erfolgen filterte ich mir das Leitungswasser vor dem Genuss, backe mein eigenes Brot aus selbstgemalenem Korn. Und seit etwa zwei Jahren beobachte ich Belastungen der Umgebungsluft mit dem im Anhang beschriebenen selbstgebauten Gerät.

Bei mir zu Hause stehen zwei dieser Geräte, welche sich gegenseitig kontrollieren und kontinuierlich die Leitstoffbelastung der Umgebungsluft registrieren.

Mir war es inzwischen schon Möglich, Belastungen zeitlich exakt zu registrieren und hatte damit in Verbindung zeitgleicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen eine Grundlage, mich beim Landesamt für Umwelt über Gift belastete Umgebungsluft zu beschweren.

Sogar eine ungefähre örtliche Lokalisation der Emmissionsquelle anhand meiner Leitstoffreaktionsmessungen in Verbindung mit Messdaten des Landesamtes für Umwelt war mir im März 2006 möglich. So erging eine entsprechende Beschwerde an das Landesamt für Umwelt im März 2006 per e-mail nach Augsburg.

Ich werte dies mal als einen der ersten Erfolge.

Um Messfehler auszuschleissen, habe ich mir inzwischen ein zweites Gerät gleicher Art gebaut. Beide Geräte kontrollieren sich gegenseitig.

Wegen des Nutzens auch für den privaten Einsatz des Gerätes, habe ich mich entschlossen, auf einer meiner Homepageseiten eine kleine Beschreibung zu geben. Die Beschreibung dient als Hilfestellung und Unterstützung, für intressierte Leser und vor allen Dingen für jene, welche an einem Nachbau und Einsatz des Messgerätes Interesse haben.

Vornehmlich habe ich mal einen groben Überblick über die Funktionsweise gegeben und einen Einblick in elektrische und elektronische Komponenten. Das Highlight bildet der Abschluss mit einem Quellcode für die Zentraleinheit des Datenerfassungsgerätes.

Den Aufbau des Reaktors habe ich nicht genauer beschrieben.
Hier gibt es auch im Grunde keine Besonderheiten. evtl. wäre das Material der verwendeten Elektroden von Interesse. Empfehlenswert wären meiner Erfahrung hier Graphit-Elektroden zu verwenden. (z.b. harte Bleistiftminen) Oder auch Aluminium-Elektroden eignen sich.

Graphitelektroden reagieren im Mikrobereich (Mikroreaktion) offenbar besonders empfindlich auf RUß in der Umgebungsluft (z.b. aus Verbrennungen) während Aluminiumelektroden möglicherweise eher auf andere Belastungen empfindlicher reagieren. (z.B. Aluminiumpartikel in der Luft)

Dies ist eine sehr erstaunliche und keineswegs selbstverständliche Erfahrung aus Experimenten. Nämlich das mittels Wahl des Elektrodenmaterials offenbar die Messempfindlichkeit für bestimmte Stoffgruppen erhöht werden kann. Hierbei scheint die Reaktionsempfindlichkeit für jene Stoffgruppen erhöht zu sein, aus deren Material die Elektroden beschaffen sind.... Über diesen Effekt bin ich mir noch nicht vollständig im Klaren. Hier wären weitere Experimente erforderlich.

Das Gerät als Ganzes ist für elektronik-versierte Privatleute rel. leicht nachbaubar. Die Beschreibung lässt dabei auch genug Freiraum für Verbesserungen.

Es wurden vornehmlich handelsübliche Baugruppen verwendet, so das der gesamte Aufbau kostengünstig und mit vergleichsweise geringen Aufwand nachvollziebar ist.

Kommentare und Verbesserungsvorschläge dazu sind erwünscht.

Wünsche noch eine gute Zeit

Viele Grüsse aus München
Chetan



Die Luftverschmutzung kostet Menschenleben

 Heizkraftwerk München

Aus einem Leserbrief geht hervor :
An Feinstäuben binden sich hervorragend Radon-Folgeprodukte (das sind radioaktive Stoffe) und werden somit sehr gut lungengängig. Dies ist übrigens auch ein Grund, warum
Passivraucher in schlecht belüfteten Räumen mit Rauchern eine nicht zu vernachlässigende Bronchial- und Lungenstrahlendosis erhalten (dieser kontaminierte Staub wird übrigens als ein Baustein der Lungenkrebsentstehung angesehen).

Es folgt nun die Beschreibung einer Messeinrichtung, welche ich mir für die laufende Beobachtung des Verschmutzungsgrades der Umgebungsluft an meinem Wohnort selbst gebaut habe.

Messung der Luftverschmutzung mittels Leitstoffreaktion.


1. Was ist ein Leitstoff:
"Wird ein Leitstoff in Wasser hineingegeben, dann erhöht sich die elektrische Leitfähigkeit des Wassers."

Dieser Effekt lässt eine quantitative elektronische Messung der Verunreinigung von Gasen auf vergleichsweise einfache und kostengünstige Weise zu. 

Leitstoffe können humantoxikologisch  bedeutsam sein, denn der menschliche Körper besteht zu einem sehr grossen Anteil aus Wasser.

Ich stelle mir vor, wasserlösliche Stoffe werden deshalb sehr gut im Körper verteilt. Gifte können sehr schnell wirksam werden.

Auch mit  der Atemluft können giftige Stoffe über die Schleimhäute der Atemwege und der Lunge aufgenommen werden.

Giftige Leitstoffe, welche mit der Umgebungsluft eingeatmet werden, können sich meiner Erfahrung nach schleichend innerhalb etwa 6 bis 24 Stunden symptomatisch bemerkbar machen.

Als Symptome sind mir starke Kopfschmerzen , Schwindel und Übelkeitsgefühle bis zu starken Brechreizen teilweise aus eigener Erfahrung sowie anhand von Berichten aus dem Freundeskreis bekannt geworden.  

Giftige Belastungen der Umgebungsluft werden von den Luftreinhaltebehörden in der Regel  ausschließlich auf Verbrennung von Treibstoffen  des Autoverkehrs und des Flugzeugverkehrs zurückgeführt.

Es werden meines Wissens deshalb von amtlicher Seite bisher nur sehr wenige ausgewählte Stoffe in der Umgebungsluft zum Schutze der Bevölkerung beobachtet.

Einige wenige Stoffe werden von Luftreinhaltungsbehörden zufällig ebenfalls unter dem Begriff "Leitstoffe" zusammengefasst.

Im wesentlichen werden hier genannt: Stickstoffoxid (NOx) und Stickstoffdioxid (NO2), Kohlenmonoxid (CO), die Kohlenwasserstoffe Benzol und Benz(a)pyren (BaP), sowie die Bestandteile von Schwebstäuben der Fraktion PM10 und Ruß.
(Quelle: Teil C - Entscheidungsgründe Planfeststellungsbeschluss
Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld
Seite 708 von 1171 44/1-6441/1/101)


Um mir persönlich den Zusammenhang zwischen erhöhter Belastung der Umgebungsluft und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bewusst zu machen, habe ich mir vor Jahren ein Gerät gebaut, welchem ich den Namen "Leitstoff-Reaktionsmessgerät" gegeben habe.

Ein wesentlicher Vorteil der vorgestellten Messmethode liegt in dem  kostengünstigen Aufbau. Eine Belastung der Umgebungsluft wird anhand einer Leitwertmessung in einer Gaswaschflasche (Reaktor) als Summenparameter registriert. 

Das Gerät reagiert nicht nur auf die begrenzte Anzahl der behördlich benannten "Leitstoffe", sondern auch bisher nicht identifizierte Belastungen der Umgebungsluft - werden von dem hier vorgestellten Gerät registriert. 

Trotz der recht umfassenden Bandbreite bleibt die Detektion jedoch auf jene Stoffgruppen beschränkt welche, dem Messprinzip entsprechend, die elektrische Leitfähigkeit des Substrates (Wasser) verändern.

Auf dieser Seite möchte ich eine kurze einführende Beschreibung des Gerätes geben.

Die Beschreibung soll eine Unterstützung für alle jene sein, welche Interesse an einem Nachbau und Einsatz dieser Messmethode haben.

Hier zunächst eine schematische Darstellung des Messprinzips :

Leitstoffreaktion Messung
Bild2 : Schema der Leitstoffreaktionsmessung

Wie anhand des Schemas zu erkennen ist, wird Umgebungsluft ungefiltert durch eine Gaswaschflasche (Reaktor) gepumpt, welche mit 250 ml destilliertem Wasser befüllt ist. Das Wasserbad wird mittels eines Temperaturreglers konstant auf 25 °C temperiert.

Ein Leitwertmessgerät registriert einmal pro Stunde die elektrische Leitfähigkeit (LW) des Wassers in der Gaswaschflasche. Die registrierten Messwerte werden laufend elektronisch gespeichert und regelmässig auf ein Computersystem (PC) zur Auswertung und grafischen Darstellung übertragen.

Der Computer berechnet für jede Stunde aus dem im Reaktorwasser registrierten Leitwert LW(t) und einem zeitlich vorher gemessenen Leitwert LW(t- Δt) mittels Differenzenquotienten die auf die Zeit bezogene Änderung der elektrischen Leitfähigkeit
ΔLW/Δt = (LW(t)-LW(t-Δt))/Δt .
Anschließend stellt der Computer die berechneten Werte in Form einer Graphik dar.

Je höher der Differenzenquotient ΔLW/Δt , desto mehr leitfähige  Stoffe wurden aus der Luft ausgewaschen.

Wird der Luftdurchsatz konstant gehalten ist ΔLW/Δt   direkt proportional zur Leitstoffkonzentration des durchgeleiteten Gases (Umgebungsluft).

Eine Giftigkeit der ausgewaschenen Leitstoffe ist damit  nicht  gezeigt.

Letzteres bedarf zusätzlicher Indikation.

Messfehler und Reduzierung der Messfehlergrenzen

Gesunde saubere Luft zeigt keine Leitstoffreaktion.
Dies bedeutet, das jeder noch so geringe Ausschlag des Leitstoffreaktions-Messgerätes, welcher oberhalb der zufälligen Fehlergrenze liegt, als Warnung vor einer möglichen toxikologischen Belastung der Umgebungsluft angesehen werden darf.  

Um eine empfindliche Warnung durch das Gerät auch bei sehr geringer Belastung der Umgebungsluft sicherzustellen, wird deshalb eine niedrige Messfehlergrenze angestrebt.  Der zufällige Messfehler (1sigma-Grenze) der hier beschriebenen Anordnung ist 0,015µS/cm/h (1h-Messwert).

Um dies zu erreichen beinhaltet das Gerät neben der empfindlichen Sensorik eine Stabilisierung der Temperatur, eine Stabilisierung des Luftdurchflusses und kompensiert Verdunstungen des Reaktorwassers.

Es wurde eine elektronische Temperaturregelung  einer Temperaturkompensation mittels Software vorgezogen.

Der Temperaturregler ist so ausgelegt, das die Wasserbadtemperatur auf +-0,1 Grad Celsius konstant geregelt wird. Als Regler dient ein handelsüblicher elektronischer Zweipunktregler. Die maximale Heizleistung des Heizelementes beträgt 60 Watt. Ein Bimetallschalter im Heizkreislauf sorgt für einen Übertemperaturschutz.

Durch meinen 250ml fassenden Reaktor pumpt eine  Luftpumpe die Umgebungsluft durch den Reaktor hindurch. Der Luftdurchsatz durch den Reaktor wird auf etwas über 50 Liter pro Stunde (maximal 60 Liter/h) eingestellt . Nach langer Betriebszeit kann die Pumpleistung nachlassen. Ein Luftdurchfluss von 50 Liter pro Stunde darf auf keinen Fall unterschritten werden. Nicht jede Pumpe ist gut geeignet. Eine Luftpumpe von der Firma Einhell stellt mich bisher sehr zufrieden. Diese Pumpe läuft inzwischen problemlos während mehrere Jahre mit sehr konstanter Pumpleistung. Inzwischen wird diese Pumpe jedoch nicht mehr angeboten. Die Pumpleistung sollte auf jeden Fall kontrolliert werden. Dies kann z.B. durch Kontrolle der verdunstenden Wassermenge geschehen und mittels eines Durchflussmessers (Gasuhr). In einem weiteren Absatz unten habe ich ein Messmöglichkeit für den Luftdurchsatz ausführlich beschrieben. Werden Vergleichsmessungen mit verschiedenen Leitstoffreaktionsmessgeräten an verschiedenen Orten angestrebt, dann werden übereinstimmende Kalibrierungen notwendig.  Die Konstanz aller wesentlichen Parameter (Luftdurchsatz, Temperatur, Wasserpegel, und ein geeignetes Leitwertmessgerät)  habe ich während der Betriebszeiten meines Gerätes sicher gestellt. Die Kontrolle des aufgrund der Verdunstung zu ersetzenden Wassers kann Aufschluss über den Luftdurchfluss geben. Bei 25 Grad Celsius Wassertemperatur ist in meinem Reaktor etwa 1ml Wasser pro Stunde zu ersetzen.

Der Reaktor wird zu Beginn des Messzyklus auf  "Maximal" Wasserstand befüllt. Der Wasserpegel (Reaktorfüllung) im Reaktor wird daraufhin konstant gehalten. Eine Dosierpumpe dosiert verdunstendes Wasser in regelmäßigen Zeitabständen automatisch nach. Weiterhin muss je nach Verschmutzungsgad der zu überprüfenden Umgebungsluft oft oder weniger oft im Monat ein kompletter Wasseraustausch durchgeführt werden, weil der Leitwert (LW) der Reaktorfüllung bei sehr stark verschmutzter Umgebungsluft sehr schnell über den LW ansteigen wird, welcher vom Messsystem maximal gemessen werden kann. Der von diesem beschriebenen System als höchster LW noch messbare LW ist 50µS/cm. Einen kompletten Wasseraustausch mit destilliertem Wasser (LW<10µS/cm) wird spätestens dann durchgeführt, wenn der LW der Reaktorfüllung über 40µS/cm angestiegen ist. Die alte Reaktorfüllung  wird durch destilliertes Wasser (LW<10µS/cm) komplett ersetzt. Durch diesen kompletten Wasseraustausch entsteht kurzzeitig eine spunghafte Verringrung des LW der Reaktorfüllung und damit ein Messergebnis (ΔLW/Δt) mit negativem Vorzeichen. Ein solches Messergebnis mit negativem Vorzeichen - nach Austausch der Reaktorfüllung - spiegelt keine Leitstoffreaktion der Umgebungsluft wieder und muss mind. während der Zeit Δt so lange unberücksichtigt bleiben, bis das System wieder ein plausibles Messsergebnis anzeigt.   

Zufälliger Messfehler, Erkennungsgrenze und Nachweisgrenze :
Den zufälligen Messfehler (des 1h-Messwert) der hier beschriebenen Anordung habe ich auf σ =0,015µS/cm/h  bestimmt. Dieser zufällige Messfehler ist identisch mit der sog. 1sigma-Grenze. Die Erkennungsgrenze ist : 2σ = 0,03µS/cm/h . Die Nachweisgrenze für den einmal pro Stunde aufgenommenen Messwert ist: 3σ = 0,045µS/cm/h . Im Bild0a ganz oben auf dieser Seite ist ein 3h-Mittelwert (hellblaue Linie) eingezeichnet. Dessen Nachweisgrenze ist  0,026µS/cm/h .


Einige Details zur elektrischen und elektronischen Realisierung

Den Abschluss meiner kleinen Beschreibung bildet ein Überblick über wesentliche elektrische und elektronische Komponenten des Gerätes.  

Als erstes zeige ich euch ein vereinfachtes Schaltbild des Moduls, welches die physikalische Messgröße "Leitfähigkeit des Reaktorwassers" in ein elektronisch verwertbares Signal umsetzt:

Schaltbild Leitwertmessmodul
Bild3 : Vereinfachtes Schaltbild des Leitwertmessmoduls

Die abgebildete Schaltung gibt eine Anregung. Handelsübliche Leitwertmessgeräte mit hoher Sensibilität und mit einem Analog-Ausgang für das Messsignal sind ebenfalls einsetzbar.


Ein C-Conrol-BASIC Steuercomputer bildet das Herzstück des Datenaufzeichnungsgerätes. Leitwertmessmodul, C-Control-Unit und eine Stromversorgung  wurden zusammen in ein Plexiglasgehäuse integriert.

Datenaufzeichnung
  Bild4: Datenaufzeichnungsgerät im Plexiglasgehäuse

Die Bedienelemente sind auf der Oberseite des Gerätes mittels Tasten realisiert. Folgende Bedienelemente sind vorgesehen:

Taste ROT     : CPU-RESET
Taste BLAU  : CPU-START
Taste GELB  : Datenspeicher Löschen. Hier müssen die zwei gelben Tasten gleichzeitig betätigt werden. Dies dient dem Schutz vor unbeabsichtigtem Löschen der aufgezeichneten Daten.
Taste WEISS :  Start der Datenübertragung an den PC.

Die Messung des Leitwertes (LW) im Reaktorwasser wird mittels RESET und anschließendem START der CPU  jede Stunde einmal in Gang gesetzt. Eine handelsübliche elektromechanische Tageszeitschaltuhr mit nachgeschaltetem elektronischem Impulsumsetzer liefert die erforderlichen Signale im korrekten Zeitabstand und in der richtigen Reihenfolge.  Die Messung selbst geschieht  innerhalb weniger Sekunden. Eine blinkende rote Kontrolllampe (LED) zeigt nach erfolgreicher Messung die Bedienbereitschaft des Gerätes an.

Ein Schaltbeispiel für den Impulsumsetzer zeigt das folgende Bild:

Signalumsetzer Schaltbeispiel

Bild5 : Schaltbeispiel für den Impulsumsetzer


Ein Beispiel für eine Reaktor-Konstruktion für das Leitstoffreaktionsmessgerät zeigt das folgende Bild:
Reaktoraufbau für die Leitstoffreaktions-Messung   Reaktoraufbau für die Leitstoffreaktions-Messung
Bild6: Beispiel für den Aufbau des Leitstoffreaktors                             Bild6a : Leitstoffreaktor ; verdunstetes Wasser wird ersetzt

Bild6 und Bild6a zeigen den realen mechanischen Aufbau des Leitstoffreaktors.  Die Wassertemperatur im Reaktor ist auf 25 Grad Celsius konstant eingeregelt. Es verdunsten etwa 1ml Wasser pro Stunde. Das verdunstende Wasser wird automatisch jede Stunde tröpfchenweise ersetzt. Der Wasserpegel im Reaktor bleibt dabei konstant 250ml. Um dies zu erreichen, pumpt eine Dosierpumpe destilliertes Wasser aus einem Wasservorratsbehälter über einen Schlauch in den Leitstoffreaktor hinein. Die Dosierpumpe dosiert etwa 1ml destilliertes Wasser pro Stunde. Nach einigen Tagen bis spätestens etwa alle zwei Wochen ist ein kompletter Wasseraustauch im Reaktor und im Wasservorratsbehälter erforderlich. Der komplette Wasseraustausch wird dann von Hand durchgeführt. Beim befüllen des Wasservorratsbehälter wird ein Tropfen Jodtinktur zugegeben um das Wasser keimfrei zu halten.   

Überprüfung von Förderleistung der Lüfterpumpe:
Der Luftdurchfluss sollte beim Einsetzen einer neuen Pumpe ideal auf etwas über 50 Liter pro Stunde eingestellt werden. Bei längerem Betrieb der Pumpe könnte die Pumpleistung sinken. Deshalb wird die Pumpleistung öfters mal kontrolliert. 50 Liter/h Pumpleistung darf auf keinen Fall unterschritten werden. Ich setze inzwischen eine handelsübliche Lüfterpumpe aus dem Aquaristikbedarf ein.  (z.B. EHEIM 3702 air pump 100 Lüfterpumpe fördert etwa 50 Liter/h)
Da es bei dieser Anwendung auf einen bekannten und verlässlichen Luft-Durchfluss ankommt, überprüfe ich die tatsächliche Förderleistung der Luftpumpe selbst. Dies geschieht mit einem geeigneten Durchflussmesser für Luft.  Dazu wird z.B. eine 1Liter Gaswaschflasche mit einem passenden Einsatz benötigt. Ich baue mir diese wie folgt selber: Eine stabile 1 Liter fassende Plastikflasche wird Links und Rechts oben neben dem Schraubverschluss der Flasche mit zwei kleinen Öffnungen versehen. In eine der beiden Öffnungen wird ein Glasstab luftdicht eingepasst, welcher bis zum Boden der Flasche reicht. In die andere Öffnung wird ein Schlauchstück luftdicht eingepasst.
Gaswaschflasche (Eigenbau)
Bild6a: Gaswaschflasche (Eigenbau)

Zur Durchflussmessung wird die Flasche mit 1Liter Wasser befüllt. Eine Überprüfung der Lüfterpumpe geschieht nun wie folgt :  Die zu prüfende Lüfterpumpe wird am Schlaucheinsatz an das Prüfgerät (Gaswaschflasche) angesteckt. Die Lüfterpumpe pumpt nun die Luft durch den Schlauch oben in die Flasche hinein. Hierbei wird das in der Flasche befindliche Wasser durch den zum Flaschenboden reichenden Glasstab hinaus befördert. Es wird währenddessen die Zeit mit einer Stoppuhr gemessen, in welcher genau ein halber Liter Wasser aus der Flasche hinausfliesst. Ist die Pumpe auf  60 Liter pro Stunde Förderleistung eingestellt, dann sind das genau 30 Sekunden.
einfache Durchflussmessung für Luft
Bild6b : Eine simple Methode zur Überprüfung von Förderleistung der Lüfterpumpe (hier 60 Liter pro Stunde)

An der Lüfterpumpe der Firma Eheim gibt es Einstellmöglichkeiten für die Pumpleistung. Natürlich ist darauf zu achten, das die Luftpumpe während der Durchflussmessung etwa gegen den selben Gegendruck zu arbeiten hat, wie dies im Reaktorbetrieb in Verbindung mit dem Leitstoffreaktionsmessgerät dann der Fall sein wird. Dazu ist am Durchflussmesser z.B. auch das gleiche Wasser-Rückschlagventil anzubringen, so wie dies im Reaktorbetrieb dann Verwendung findet.

Zum Abschluss dieser gesamten Beschreibung gibt das folgende Bild einen Überblick über die wesentlichen Komponenten des Messgerätes für die Leitstoffreaktion von Umgebungsluft :

Blockschaltbid Leitstoffreaktionsmessgerät
      Bild7: Blockschaltbild des Leitstoffreaktionsmessgerätes

Nun noch ein Listing des Steuer-Programms für den C-Control/BASIC-Computer :

'**************************************
'
' C-Control/BASIC       LOGGER.BAS
'
' Aufgabe:
'
' - Langzeit-Datenerfassung von Wasser-Leitwert und Temperatur
' - Zwei analoge Eingänge
' - RS232 Datenübertragung an den PC per Tastendruck
' - Messdatenspeicher löschen per Tastendruck
' - Auslösen der Messung per RESET- und START-Impuls
' - Eine Kontroll LED
'**************************************
' --- Definitionen --------------------

define AD1 AD[1]
define AD2 AD[2]
define Kommando byte
define i byte
define j byte
define n Word

define TEMP Word
define TEMP0 Word
define LW Word
define LW0 WORD
define LWB Word
define LWC Word
define LW1 Word
define a Word

define TASTE09 port[9]  'Messdaten an PC senden'
define TASTE10 port[10] 'Messdaten loeschen'

define LED01   port[1]  'blinken in der Warteschleife

define zeit Word
define zeit1 Word
' --- Programmoperationen -------------

#Anfang

'Ausgang=0

zeit1=0

'   open# for write
' open# for append


#Loop

LED01=1  'LED01 einschalten


   if MINUTE=0 then gosub Messen
  gosub Warten
goto Loop              'Endlosschleife
end

#Messen
'pause 500


TEMP=AD1  'temperatur messung
TEMP0=AD2
for i=0 to 99
TEMP=TEMP+AD1
TEMP0=AD2  'eine AD-Wandlung als Pause statement
next


j=0
#loop02
j=j+1


LW=AD2
TEMP0=AD1
for i=0 to 99
LW=LW+AD2
TEMP0=AD1
next


LWB=AD2
TEMP0=AD1
for i=0 to 99
LWB=LWB+AD2
TEMP0=AD1
next


LWC=AD2
TEMP0=AD1
for i=0 to 99
LWC=LWC+AD2
TEMP0=AD1
next

if LWC-LWB > 25 and j<10 then goto loop02
if LWB-LWC > 25 and j<10 then goto loop02  'Messfehlerbegrenzung
if LWC-LW > 25 and j<10 then goto loop02
if LW-LWC > 25 and j<10 then goto loop02  'Messfehlerbegrenzung

' drei Leitwertmessungen liegen vor : LW, LWA,LWB
' nun den gösste nun kleinsten streichen und den
' mittleren von diesen drei Messungen als gültig
' in LW legen

LW1=LW
if LWC>LW and LW>=LWB then LW1=LW
if LWC>LWB and LWB>=LW then LW1=LWB
if LWB>LWC and LWC>=LW then LW1=LWC
if LWB>LW and LW>=LWC then LW1=LW
if LW>LWC and LWC>=LWB then LW1=LWC
if LW>LWB and LWB>=LWC then LW1=LWB
LW=LW1
'if LW1>LW/2 then LW=LW1


 'LW1=LW/1000                      'Temperaturkompensation
 'a=200                            'a=1/alpha/2
 'LW=LW+LW1*(12750-TEMP)/a         'Temperaturkompensation neu
                                  'Referenztemperatur=25,5°C

if FILEFREE then print MINUTE,TEMP,LW

  open# for append              'Speichern der Messwerte
  if FILEFREE then print# TEMP  'Speichern der Messwerte
  if FILEFREE then print# LW    'Speichern der Messwerte
  close#                        'Speichern der Messwerte

'  print zeit,zeit1,">",DAY-1,HOUR,MINUTE,SECOND,TEMP,LW
'  zeit1=zeit1+1  'nächster Messzyklus 1 Minute später
  'zeit1=zeit1+15 'nächster Messzyklus 15 Minuten später

zeit1=zeit1+1                   'nächster Messzyklus 1 Stunde später

for i=0 to 9 'Messung beendet : Kontroll LED blinkt in schneller Folge
LED01 = 0
pause 2
LED01 = 1
pause 2
next          'Ende der Blinkfolge

return

#Warten

#loop1

LED01 = 1

if TASTE09=0 then gosub Auslesen 'Abfrage der Datenübertragungstaste
if TASTE09=0 then pause 300 'Tastenentprellung
'if rxd then gosub Unterbrechung
if TASTE10=0 then gosub Loeschen
if TASTE10=0 then pause 300
pause 25  '   halbe Sekunde warten
LED01 = 0   ' LED02 blinkt in der Warteschleife im Sekundentakt
pause 25   '  halbe Sekunde warten
'zeit=60*HOUR+MINUTE 'Zeit in Minuten seit Start der Messung

'die nächsten zwei statements dienen zur automatischen messung jede Stunde
'bei externer zeitsteuerung sind die nächsten zwei zeilen kommentiert
'zeit=24*(DAY-1)+HOUR 'Zeitdauer seit Start der Messreihe
'if zeit<zeit1 then goto loop1 'Entscheidung für Verbleiben in der Warteschleife

goto loop1 'bei externer zeitsteuerung verbleiben in der warteschleife

return

'#Unterbrechung
'get Kommando
'if Kommando = 27 then gosub Auslesen
'return

#Auslesen 'RS232 Übertragung der gespeicherten Messdaten an den PC

n=0
'  close#
  open# for read
BAUD R1200
#Next
n=n+1
  input# TEMP
'TEMP=12700
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Die Einfachversion eines Leitstoffreaktionsmessgerätes:

Ein 250ml Messzylinder aus Plastik mit destilliertem Wasser füllen. Unten im Zylinder ist die Luftzuführung horizontal in Form eins dünnen Röhrchens eingesetzt. (Ein Aluminiumrörchen 5mm Durchmesser in welches einige Löcher mit dem Platinenbohrer 0,5mm oder 0,8mm Löcher gebohrt sind.) Eine normale Aquarium Luftpumpe pumpt die Umgebungsluft  durch dieses Röhrchen in den mit AquaDest. (ca. 5µS/cm bis 10µS/cm Leitwert) gefüllten Messzylinder. In der Einfachversion könnte man sich den Thermostaten evtl. auch sparen, wenn alles auf Zimmertemperatur gehalten wird im Raum. Verdunstetes Wasser wird täglich per Hand  nachgefüllt bis zur 250ml Markierung des Messzylinders. Erfahrungsgemäß sind etwa 24ml pro Tag Wasser zu ersetzen. Dann beim Start den Leitwert messen mit einem handelsüblichen Leitwertmeter. Nach einer Woche (oder in anderen festen Zeitabständen) wieder messen. (auf peinliche Sauberkeit des Leitwertsensors achten!) Die Differenz der Messwerte gibt dann einen guten Hinweis für einen Verdacht auf den Vergiftungsgrad der Luft.  Je höher die Leitwertänderung desto stärker vergiftet ist die Luft. Eine Veränderung des Leitwertes um mehr als 10µS/cm im Verlaufe eines Monats ist ein sicherer Indikator für häufige Vergiftungen der Umgebungsluft durch geruchlose und unsichtbare Leitstoffe. Sinnvoll sind eigene orientierende Experimente in unterschiedlichsten Umgebungen. Gesunde saubere Luft ist so frei von wasserlöslichen Leitstoffen, das selbst nach einem Monat der Leitwert des Wassers im Messzylinder sich um keine 10µS/cm nach oben verändert. Sollte die Messung mit der Einfachversion des Gerätes einen Anfangsverdacht ergeben, dann kann es sich lohnen, das Gerät mit PC-Anbindung so auszubauen, wie oben beschrieben. Es lässt sich dann anhand der stundengenauen Messwertaufzeichnungen exakte Ablesungen über Zeitpunkte des Auftretens von Luftbelastungen machen.  Wer experimentierfreudig ist, kann natürlich auch selber mit größeren Messzylindern bzw. größeren Reaktorbehältern und mit Lüfterpumpen unterschiedlicher Leistung experimentieren. Das Messprinzip bleibt dabei so wie hier beschrieben. Umgebungsluft wird mittels einer Lüfterpumpe (evtl. mit Sprudelstein) durch die Reaktorfüllung (destilliertes Wasser) gepumpt. In gleichbleibenden Zeitintervallen wird mit einem Leitwertmesser der Anstieg des elektrischen Leitwertes in der Reaktorfüllung gemessen und dokumentiert.   

0704leit.jpg (Grafik zu den besprochenen Messwerten)
Grafik ; Messwerte der Luft-Leitstoffreaktion im April 2007 in München


Weil seit dem Sommer 2007 die Messwerte deutlich gesunken waren und sich auch die Luftqualität nach meinem Empfinden gebessert hatte, habe ich mich seitdem nur noch selten mit dem Leitstoffreaktor beschäftigt. Das Gerät läuft jedoch Tag und Nacht rund um die Uhr einfach prophylaktisch weiter.  Seit einiger Zeit wundere ich mich wieder über häufigere Kopfschmerzattaken. Deshalb habe ich mir nun die laufenden Aufzeichnungen aus den Leitstoffreaktonsmessungen wieder genauer angesehen. Oups, was sehe ich da unter Staunen und leichtem Grusel ! Die Messwerte steigen tatsächlich seit Januar 2009 fast unmerklich an !

Ich habe hier mal eine neue Grafik zu meinen Langzeitbeobachtungen gemacht:

Eine Darstellung einer Langzeitbeobachtung meiner Luft-Leitstoff-Reaktions-Messergebnisse zeigt das nächste Bild
Langzeitbeobachtung seit 2006 der Luft-Leitstoffreaktion als Mass für den Vergiftungsgrad der Umgebunsluft in der Umgebung München Ost
Bild8: Langzeitbeobachtung seit 2006 der Luft-Leitstoffreaktion als Mass für den Vergiftungsgrad der Umgebunsluft in der Umgebung München Ost


Im Bild8 ist deutlich dargestellt, das die Messwerte seit Beginn des Jahres 2009 wieder ansteigen. Dies deutet nach meiner Interpretation auf eine Zunahme des Vergiftungsgrades der Umgebungsluft in der Umgebung um München.

Das nächste Bild zeigt eine grafische Darstellung der Aufzeichnungen vom November 2009
Luft-Leitstoff-Reaktion als Mass für den Vergiftungsgrad der Umgebungsluft, Aufzeichnung November 2009 in München
Bild9: Luft-Leitstoff-Reaktion als Mass für den Vergiftungsgrad der Umgebungsluft, Aufzeichnung November 2009 in München


Hier ist die Aufzeichnung von sehr hohen Messwertspitzen während des Zeitraum ab dem 06.November 2009 bis zum 13.November 2009 zu erkennen. In Verbindung mit darauf folgenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, deutet dies nach meiner Interpretation auf erneute Vergiftungswellen. Es sieht so aus, das sich die Qualität der Umgebungsluft um und in München seit einiger Zeit wieder nachhaltig verschlechtert.

Das nächste Bild zeigt die grafische Darstellung der Leitstoffreaktion im Dezember 2009 bis zum heiligen Abend. Am 21.12.2009 gab es eine auffällige Messwertspitze etwa um die Mittagszeit. Hier wurde eine vergleichsweise harmlose reaktionsauslösende Gaswolke registriert, welche durch die Messstelle zog. Körperliche Reaktionen (gesundheitliches Unwohlsein) habe ich persönlich im Anschluss nicht registriert. Der Dezember 2009 blieb weitgehend unauffällig.  Messwertmittel im Dezember 2009 : etwa 0,05µS/cm/h
zeitlicher Verlauf der Leitstoffreaktion vom Dezember 2009 an einer Messstelle in München Ost
Bild10: zeitlicher Verlauf der Leitstoffreaktion an einer Messtelle in München Ost vom Dezember 2009


Entstehung und Festlegung der ersten Grenzwerte (Warnsignale statisch) :
Die statische Grenzwertkontrolle ist die einfachste und gebräuchlichste Methode, Warnsignale zu erzeugen.
Grenzwerte für die Messergebnisse der Leitstoffreaktion habe ich ab dem Jahre 2005 anhand eigener Erfahrungen mit diesem Messverfahren persönlich abgeschätzt. Hierbei spielten sowohl die technischen Messergebnisse der Leitstoffreaktion , als auch die in Korrelation mit hohen Messergebnissen auftretenden gesundheitlichen Beschwerden (biologische Indikation), eine Rolle.  So konnte ich beobachten, das sehr regelmässig nachdem der 6h-Mittelwert aus der Leitstoffreaktion größer als 0,14µS/cm/h wurde, sich einige Stunden im Anschluss regelmäßig sehr starke gesundheitliche Beschwerden (Kopfschmerzen) bei mir bemerkbar machten. Auch der Tagesmittelwert spielte eine Rolle. Dieser durfte den Wert 0,055µS/cm/h nicht überschreiten. Die biologische Indikation nach Überschreitung einer dieser Grenzwerte war oftmals so stark, das ich auftretende Schmerzen kaum aushalten konnte. Weil ich damals schon Vergiftungen der Umgebungsluft im Verdacht hatte, für welche mir vor Ort keine besondere Abhilfe und Schutzmöglichkeit praktikabel war, musste ich daraufhin zunächst meinen Wohnort verlassen und fuhr mit der S-Bahn hinaus nach Tutzing an den Starnberger See. Hier übernachtete ich dann oft mit einem kleinen Zelt auf einer Wiese.  Besonders im Sommer bei vermutlich Luftverschmutzung begünstigender Inversionswetterlage wusste ich mir nicht anders mehr zu helfen.  Anhand meiner Messergebnisse konnte ich dann schon sehr bald einige Stunden im Voraus abschätzen, wann es Zeit für mich wurde, München kurzzeitig zu verlassen.  Etwa im Jahre 2006 wurde dies jedoch schon mindestens zweimal pro Monat nötig und inzwischen war ich mir sicher geworden, das dies mit Vergiftungen der Umgebungsluft durch einen örtsansässigen Luftverschmutzer zu tun hatte. So schrieb ich die erste Beschwerte damals an das Bayerische Landesamt für Umwelt nach Augsburg. Wie ich später erfuhr, wurde mein Beschwerdeschreiben damals an die Stadt München weitergeleitet.  Auf eine Grenze für den Monatsmittelwert (0,045µS/cm/h) legte ich mich dann einige Zeit danach anhand weiterer Beobachtungen zunächst fest. Diese Grenzwertmethode als Kontrolle hat sich dann einige Jahre bewährt. Im Oktober 2014 musste ich dann jedoch die Grenzwerte herabsetzen, nachdem mehrfach wieder ganz bedrohliche gesundheitliche Beschwerden im Anschluß an erhöhte Messwerte der Leitstoffreaktion schon unterhalb der angewandten Grenzwerte beobachtet wurden. Daraufhin ist mir bewust geworden, das Grenzwertdefinitionen auf Grundlage von Tagesmittelwerten oder Monatsmittelwerten auf Dauer nicht hilfreich sind. Vermutlich ortsansässige professionelle Luftverschmutzer geben dennoch immer wieder weit zu große Mengen Giftstoffe in kurzen Zeitabständen ab. Es ist nun klar, das eine verbesserte Grundlage für eine Grenzwertdefinition nötig wird. Die Entscheidung fiel auf die Standardabweichung (1sigma-Grenze) der Einzelmessung (Dieses Messgerät : sigma=0,015µS/cm/h) als Grundlage für Grenzwertfestlegungen. Nach dieser Methode angesetzte Grenzwerte entwickelten sich zunächst aus Beobachtungen an Menschen. Die Definition erfolgt nun jedoch auf Grundlage der Empfindlichkeit des Messgerätes. Dies erscheint mir sinnvoll, weil selbst die kleinste erkennbare - von Null verschiedene - Reaktion als Verdachtsmoment für eine Vergiftung der Umgebungsluft gelten muss. Ein sehr empfindlicher Mensch wird in sauberer und gesunder Luft nicht mit Gesundheitsbeschwerden als Folge von Luftverschmutzungen reagieren. In gesunder und sauberer Luft ist selbst mit einem sehr empfindlichen Messgerät keine Leitstoffreaktion erkennbar. In diesem Sinne sollte die Leitstoffreaktion möglichst ständig unterhalb der Erkennungsgrenze des Messgerätes liegen, auf jeden Fall unterhalb dessen Nachweisgrenze. Sobald die Leitstoffreaktion die Erkennungsgrenze überschreitet, gibt das Messgerät das Warnsignal Ws2 aus . Sobald die Leitstoffreaktion die Nachweisgrenze überschreitet, gibt das Messgerät das hoch alarmierende Warnsignal Ws3 aus. In diesem Falle ist der Nachweis erbracht, das die Umgebungsluft luftfremde Stoffe enthält. Diese Stoffe könnten giftig sein. Zum Schutze meiner Gesundheit werde ich dann mit einer Prophylaxe reagieren.

Warnsignale dynamisch :
 Neben der statischen Grenzwertkontrolle ist möglicherweise ein dynamisches Warnsignal sinnvoll. Ein dynamisches Warnsignal leitet sich aus auffälligen Veränderungen in den Messdaten her. Im September 2014 habe ich mit Versuchen begonnen, aus den Messwerten auch ein dynamisches Warnsignal herzuleiten.

Schlussbemerkung
Gesunde und saubere Luft zeigt keine Leitstoffreaktion. Jeder noch so geringe Messwert aus der Leitstoffreaktion, gilt als Verdachtsmoment für eine Vergiftung der Umgebungsluft. Wegen einer in der Region gängigen Methode, Müll zu verbrennen werden Abgase und Reststoffe aus Müllverbrennung weitgehend unkontrolliert in die Luft geleitet. Die Belastung der Umgebungsluft mit luftfremden Stoffen ist sehr hoch.  Dies stellt eine große  Gefahr für die Gesundheit aller Lebewesen in der Region dar. Von Betreibern , sowie von Behörden für Umwelt und Luftreinhaltung wird diese Gefahr nicht erkannt oder häufig weit zu niedrig eingeschätzt.  Umgebungsluft ist etwas allgegenwärtiges und wird aus der Sinneswahrnehmung praktisch völlig ausgeblendet. Erst dann wenn starker Rauch sichtbar wird oder unangenehme Gerüche, richtet sich die Aufmerksamkeit der Anwohner auf die Umgebungsluft. Sichtbarer Rauch und Geruch warnt vor einer möglichen Gefahr. Moderne Luftfilter der Müllverbrennungsanlagen werden deshalb so konstruiert das alle Warnsignale wie sichtbarer Rauch zurückgehalten wird und Geruchsstoffe neutralisiert werden. Müllverbrennung und die Abgabe von Reststoffen in die Umgebungsluft erscheint mir als Lösung einer Müllentsorgung völlig unakzeptabel. Selbst die nachhaltige technische Beobachtung der Konzentration verschiedener luftfremder Stoffe und eine Kontrolle von Grenzwerten in Verbindung mit Müllverbrennungen bleibt unbefriedigend und ist ein gefährliches Konzept für die Müllentsorgung. Das gesundheitliche Risiko und der Schaden für  Lebewesen in der mit luftfremden Stoffen belasteten Umgebung erscheint mir selbst unter nachhaltiger Grenzwertüberwachung nicht kalkulierbar. Insofern siehe ich die hier von mir behandelte Methode einer zusätzlichen Kontrolle der Leitstoffreaktion der Umgebungsluft lediglich als den Versuch die Entschärfung eines grundsätzlich gefährlichen Müllentsorgungskonzeptes zu erreichen.


ENDE DER BESCHREIBUNG


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Literatur und Infos :
http://www.focus.de/finanzen/news/nachschub-fuer-muelloefen-deutschland-importiert-eine-million-tonnen-muell_aid_728930.html
http://www.lagatom.de/?p=2424
http://www.focus.de/wissen/klima/tid-13547/deutschland-zu-stark-im-muellverbrennen_aid_376654.html
http://www.planet-wissen.de/natur_technik/energie/erdoel/interview.jsp
http://www.ch-forschung.ch/index.php?artid=105
http://www.mir.brandenburg.de/cms/media.php/2239/PFSB_705-756.pdf
Burkhard Kainka : Messen, Steuern, Regeln mit dem C-Control/BASIC System, Franzis Verlag

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